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Künstlerhaus Eckernförde e.V.
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| Ereignisbericht 1997/98 Der Bericht des Vorstands |
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1997 stand im Zeichen des Umbaus der Räumlichkeiten Ottestraße 1. Zunächst
wurden die bislang vom DRK genutzten Gebäudeteile im Hinterhofbereich
umgestaltet, so dass nach einigen bautechnisch bedingten Verzögerungen der
französische Objektkünstler Jean-Patrice Giraud und der Schriftsteller Mattis
Manzel (Berlin/Venedig) die neu gestalteten Ateliers 1 und 2 ab Mitte Juli 1997
beziehen konnten.
Nach der abschließenden Ausstellung der letzten Stipendiatin des Jahres 1996,
Nikola Dormagen in den Atelierräumen 3 und 4 konnten auch dort die Umbau- und
Renovierungsarbeiten begonnen werden. Der gesamte Gebäudekomplex wurde einer
gründlichen, dem Hauscharakter jedoch nicht zuwiderlaufenden Überholung
unterzogen, die zum Ziel hatte, Wohnlichkeit und Arbeitsathmosphäre in den
Ateliereinheiten zwanglos zu kombinieren.
Dieses Ziel konnte – aus der Sicht des gegenwärtigen Standes – vorbehaltlos
erreicht werden.
Manzel gab seine literarische Visitenkarte am 12.07.97 im Rahmen einer Lesung im
Eckernförder Café Journal ab, Giraud zeigte zusammen mit dem Fotokünstler
Gerhard Fuchs und dem Holzskulpturisten
Benedikt Birckenbach (beide von Mitte
Oktober bis Mitte Januar 1998 in den Ateliers 3 und 4 zu Gast) im Rahmen einer
„Drei-Männer-Ausstellung“ vom 08.01. – 11.01. 98 im Museum bzw. im Künstlerhaus
das, was der Aufenthalt in Eckernförde im künstlerischen sinne bei den
Stipendiaten ausgelöst hatte.
Im Dezember 97 fand die Jury-Sitzung zur Auswahl der neuen Stipendiatinnen und
Stipendiaten statt.
Für das Ekely-Stipendium wurde
Anke Bunt, Kiel, Objektkünstlerin, ausgewählt.
In Eckernförde werden Yeyun Zhang (Maler), Simone Kornfeld (Foto und
Installationen), Valerij Ayzenberg (Maler), Christine Schlegel (Malerei),
Angelika Wolpert (Objekte), Wladimir Kuzmin (Malerei und Objekte),
Elke Prieß
(Objekte), Christine Kruse (Installationen) und Kati Mahrt (Malerei, Siebdruck)
zu Gast sein.
Christine Kruse war ursprünglich für 1997 ausgewählt worden, konnte das
Stipendium aber nicht antreten.
Jean-Patrice Giraud wird aufgrund einer speziellen Projektförderung seitens des
Kultusministeriums die Monate März und April in Eckernförde arbeiten.
Sven Wlassack
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